4. Etappe: Singen nach Delémont

Aktuelles vom 22.06.2016


Der erste richtig heiße Tag seit Beginn der Tour und direkt eine lange Etappe mit vielen Höhenmetern: Heute hat es die Besi & Friends-Fahrer von Singen in die Schweiz nach Delémont geführt, insgesamt 168 km bei stolzen 2.800 Hm!



Soeben kam unsere 3 Gruppe an um 19:30 Uhr, wieder fast 11 Std. im Sattel und wie ich erfahren durfte, haben sie sich alle gemeinsam den letzten Pass hoch gebracht/ geschoben. EINFACH NUR GENIAL!!

Als die erste Gruppe oben war, hat Karin einen super Spruch gebracht: „Wie heißt denn dieser Scheiß-Pass?“ 12 KM mit am Ende über 15 % und das in der vollen Sonne. (Er heißt Scheltenpass). Alle sind heil angekommen und sehr glücklich. 

Heute könnt ihr die Empfindungen und Eindrücke unserer Annette, Fahrerin der 2. Gruppe, lesen: 


Nach der Ausruh-Etappe steht den Fahrerinnen und Fahrern wieder eine harte Etappe bevor. Rund 170 km und Höhenmeter ohne Ende sind zu absolvieren und die auch noch auf der zweiten Hälfte der Etappe. Vom Start weg rollt es gut. Die Gruppe hat sich mittlerweile gefunden. Ich achte von meinem Wagen aus auf meine Herde und versuche ihnen die ungeduldigen Autofahrer vom Hals zu halten. Leider gelingt das nicht immer und auch heute gab es ein paar unliebsame Situationen.

Das 1. Highlight war ganz klar der Rheinfall von Schaffhausen. Ein großartiges Schauspiel. Viel zu kurz ist die Zeit zum Schauen, aber wir haben noch viele viele Kilometer vor uns. So langsam wird es wärmer und es wird heute heiß. Vor der Mittagsverpflegung halten wir an einen Brunnen zum Flaschen auffüllen und natürlich müssen unsere Nixen wieder darin baden. Bevor es zu essen gibt, sind jedoch ein paar Höhenmeter zu absolvieren. Die Sonne brennt. Das Verpflegungsteam hat es gerade vor uns geschafft aufzubauen. Der Schweizer Zoll hat sie zweimal aufgehalten. Zum Glück haben sie das Team nach einigem hin und her ohne Zölle weitergelassen und eine Bescheinigung ausgestellt, die hoffentlich weitere Diskussionen entbehrlich macht.

Auf unglaublich schönen Straßen ging es weiter Richtung Unterkunft. Vor dem letzten Anstieg gab es ein weiteres Brunnenbad. Und der letzte Anstieg hatte es in sich. Es ist brutal heiß, aber alle quälen sich bis nach oben und können eine tolle Aussicht genießen. Natürlich gibt es auch noch die Belohnung mit einer hammergeilen Abfahrt. Da bin ich immer etwas neidisch, dass ich hinten im Auto fahre und nicht auf dem Rad sitze. Aber ich mache es gerne. Es ist toll, mit so vielen unterschiedlichen Leuten unterwegs zu sein. Die meisten Namen habe ich mir mittlerweile gemerkt – was nicht immer einfach ist, sehe ich sie doch meistens nur von hinten. Vielleicht sollten wir Trikots mit Namensschildern einführen ;-)


Ich freu mich auf 8 weitere schöne Etappen. Die Besenwagenfee von Wagen Nr. 2.

 

Hier noch ein ganz toller und vor allem wichtiger Bericht von unserem Guide Oliver H.:

Es ist einfach eine großartige Erfahrung, wenn man von Menschen unterstützt wird, die man rein zufällig auf der Tour trifft. Im zweiten großen Anstieg des Tages nach 125km hoch nach Bärenwil wurde wir von Toni Held am Brunnen angesprochen – Er lud jeden von Besi&Friends auf ein Getränk in seinem Garten ein. Viel besser als das Brunnenwasser Als Dank für so viel Gastfreundschaft übergaben wir ihm ein Helfer-Shirt zum Abschluss und gingen in die Abfahrt.



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