Grußwort von Frau Ministerin Rundt

Aktuelles vom 31.03.2016


Die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, hat ein Grußwort zum Kinofilm "Die Tour fürs Leben" verfasst. 


Sehr geehrte Damen und Herren,


die Diagnose Multiple Sklerose – kurz MS – ist für Betroffene ein Schock. Patientinnen und Patienten fragen sich, wie sich ihr Leben verändern wird, welche Einschränkungen möglicherweise auf sie und ihre Familien zukommen. „Was wird in Zukunft noch möglich sein?“, diese Frage steht im Mittelpunkt aller Diskussionen. Und manchmal ballen sich Ängste und Sorgen wie eine schwarze Wolke zusammen.


Hier setzt der Film „Die Tour fürs Leben“ an. Er macht Mut und zeigt, dass das Leben auch mit einer schweren Erkrankung weitergeht. Dass man viel erreichen kann, wenn man nicht resigniert, sondern den Kampf gegen die tückische Krankheit aufnimmt, dass man der Multiplen Sklerose zwar nicht „davonradeln“ kann. Dass man ihr aber Beweglichkeit und Lebensmut abtrotzen kann. Auch wenn der Krankheitsverlauf bei jeder Betroffenen und jedem Betroffenen unterschiedlich verläuft, zeigt sich immer wieder, dass sportliche Betätigung sich hilfreich auswirken kann. Auch für die seelische Verfassung ist es positiv zu erfahren, dass man sich Ziele setzen kann, unter Umständen durch regelmäßiges Training sogar eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs erreicht. Dass im Mittelpunkt des Films eine Persönlichkeit steht, die selbst an MS leidet, erhöht die Glaubwürdigkeit der Botschaft zusätzlich.


Als niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin habe ich gern die Schirmherrschaft für diesen Film übernommen, dem ich viele Zuschauerinnen und Zuschauer wünsche. Er verbindet eine packende Story mit einer engagierten Botschaft. Er macht Mut und weckt Verständnis. Und er zeigt, dass Menschen mit einer schweren Krankheit nicht lediglich Objekte der Fürsorge sind, sondern aktiv hochgesteckte Ziele erreichen können. Deshalb ist der Film nicht nur für MS-Erkrankte und ihre Familien und Freunde interessant. Ich danke allen, die zur Entstehung des Filmes beigetragen haben und wünsche mir, dass die „Tour fürs Leben“ viele Filmfreundinnen und –freunde erreicht.

 

Ihre

Cornelia Rundt
Niedersächsische Ministerin für Soziales; Gesundheit und Gleichstellung



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