Ein Tag 5 Seen 42 km schwimmen 42 km Radfahren

Aktuelles vom 13.08.2019


5 Seen der Länge nach zu durchschwimmen und die Strecke dazwischen mit dem Tandem / Rad zu überbrücken hört sich total verrückt an. Steffen Hartig hat es für die Besi & Friends geschafft!

 



Mein Freund und auch Staffelschwimmer Steffen Hartig (geb. aus Rodgau, jetzt in München lebend) hat es wirklich gestern geschafft. Er ist in einem Tag die 5 Seen (Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee und Weßlinger See) durch geschwommen, hat sich nach jedem See umgezogen um aufs Rad-Tandem zusteigen und ich hatte dann die Ehre ihn zum nächsten See zufahren (natürlich musste er auch mittreten). Auf dem Rad hatte er die Gelegenheit sich mit Nudelsuppe, Riegel und Getränke zu versorgen.

Nach dem pünktlichen Start um 6 Uhr am Ufer in Seefeld / Starnberger See ging es dann auf die längste Distanz 20Km sollten in ca. 5 Std. geschwommen werden. Leider hatte Steffen kein Glück mit dem Wind an diesem Tag. Meist herrscht ein Westwind, aber genau an diesem Tag hatten wir leider einen starken Ostwind und schon nach knapp 10 Km hohe Wellen. Auf Grund der Wetterbedingungen erreichte Steffen das andere Ufer mit ca. 1 Std. Verspätung. Empfangen wurde er vom Landrat, vielen Pressevertretern (z.B. Süddeutsche, Starnberger Merkur, Radiosender usw.) und einer Schaar von Freunden und Fans. Nach einer kurzen Ansprache des Landrates und einigen Interviews mit der Presse, ginge es dann sofort mit dem Tandem auf die 22 Km lange Radstrecke. Um Zeit auf zu holen, habe ich richtig Gas gegeben. Am Ammersee angekommen, sofort der Wechsel von den Radklamotten rein in den Neo und ab in die Fluten. Leider auch hier wieder sehr starker Wind. Er sollte Steffen an diesem Tag auch bis auf den letzten See das Leben sehr schwer machen. Nach knapp 4 Std. kam dann Steffen am anderen Ufer des Ammersee total erschöpft aus dem Wasser. Schwindel, Krämpfe, wunde Stellen plagten Ihn und auch übel war es Ihm. Es kam die ersten Zweifel auf, ob er es schaffen kann. Ich versuchte Ihn aufzubauen und sagte Ihm das wir jetzt ganz locker zum Wörthsee fahren, er sich die Beine frei fahren soll und vor allem die Suppe und Riegel versorgt und kräftigt.

Am Wörthsee angekommen sah die Welt dann schon wieder etwas besser aus. Wie die Klamotten wechseln und sofort wieder ab in die Fluten. Trotz Wind hat er den Wörthsee unter 2 Std. durchschwommen und das Wichtigste: ES GING IHM BESSER!!!


Also wieder nach umziehen aufs Tandem und los zum Pilsensee. Ab hier wussten wir alle, dass er es wirklich schaffen wir. Noch zweimal umziehen und den kleinsten See den
Weßlinger durchschwimmen und ER HAT ES WIRKLICH GESHAFFT!!!


Viele Menschen haben uns am Weßlinger See erwartet und wir alle bekamen sehr viel Applaus. Natürlich hat Steffen den größten Applaus und die größte Anerkennung bekommen. Menschen haben spontan gespendet oder wollen noch per Überweisung spenden. Über die ganzen 15 Std. haben wir sehr viel Zuspruch und Anerkennung für unser Tun und unseren Zusammenhalt sowie auch für unsere Stiftung erhalten.


Ja wirklich was für eine grandiose und unglaubliche Leistung!!!!!


Jedoch kann man sowas nur machen, wenn man ein tolles Team hinter sich hat. Angefangen von Kajakfahrer der Ihn die ganzen Seen begleitet hat, seiner Frau Kirsten, die die komplette Orga der Helfer übernommen hat und das Kajak und den Fahrer von einem See zum anderen in Time gebracht hat ja und dann die Helfer/Freunde, die den ganzen Tag vor Ort alles geregelt und Ihn begleitet haben. Jeder von Ihnen hat ein Anteil an diesem Erfolg gemäß dem Leitspruch der BESI&FRIENDS:


ZUSAMMEN KÖNNEN WIR BERGE VERSETZTEN.


Steffen und Kerstin schwimmen übrigens am nächsten Sonntag beim Rodgau Triathlon in den beiden BESI&FRIENDS Staffeln.

 

Ich hoffe ich konnte Euch ein paar Eindrücke und Emotionen vermitteln und wünsche Euch einen erholsamen Feierabend.

Viele Grüße

Besi



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